Warum Basispflege bei der Therapie der Neurodermitis so wichtig istAktualisiert vor 16 Stunden
Die Therapie der Neurodermitis gliedert sich in 3 große Säulen: die Vermeidung von Triggerfaktoren (z.B. Farb-, Duftstoffe, kalte Luft), die Basispflege und die topische und systemische Therapie mit Medikamenten.
Die Basispflege spielt in der Therapie der Neurodermitis eine große Rolle, da sie durch Stabilisierung des Hautbildes die Auslösung einer Verschlechterung, eines akuten Schubs, verhindern soll. Die trockene, juckende Haut ist wie oben beschrieben das Leitsymptom der Neurodermitis, deshalb muss eine gute Basiscreme den Flüssigkeitsverlust der äußeren Hautschichten so gut es geht verhindern. Ist die Hautbarriere intakt, ist die Haut weniger anfällig für akute Schübe.
Je nach Hautzustand muss die Basispflege täglich aufgetragen werden. Fettfeuchte Umschläge können die Wirkung verstärken. Auch im schubfreien Intervall sollten die Kinder weiter eingecremt werden, um wie oben beschrieben eine akute Verschlechterung bestmöglich zu verhindern. Kinder mit nachgewiesener Neurodermitis sollten daher nicht zu lange baden (ca. 5-10 Minuten), rückfettende Badesubstanzen in das Wasser geben und nach dem Bad direkt mit einer Basiscreme eingecremt werden.
Im akuten Schub ist die Basispflege oft nicht mehr ausreichend. Die medikamentöse Therapie erfolgt nach einem Stufenschema und sollte von der/dem behandelndenHautärztin/Hautarzt individuell verschrieben werden.
Lies hier den kompletten Beitrag unserer Gründerin & Ärztin Michaela zu Neurodermitis!